Das ist uns sehr wichtig!
Ganz und gar einzigartig
Jeder Mensch an der Gustav-Heinemann-Schule ist einzigartig – und diese Einzigartigkeit prägt unser gemeinsames Lernen und Leben. Wir begegnen einander mit Wertschätzung und fördern jede Schülerin und jeden Schüler individuell nach ihren oder seinen Möglichkeiten.
Dazu gehören persönliche Bildungspläne, differenzierte Lernangebote, Mobilitätstraining, Praktika und das Kennenlernen verschiedener Berufsfelder. Auch therapeutische Begleitung, individuelle Unterrichtszeiten und die Unterstützte Kommunikation sind feste Bestandteile unserer Arbeit – damit jede und jeder die bestmögliche Unterstützung erhält.
Achtsamkeit und Respekt
An der Gustav-Heinemann-Schule achten wir aufeinander – mit Respekt, Offenheit und Achtsamkeit. Wir gehen wertschätzend und vorurteilsfrei miteinander um und übernehmen Verantwortung für uns und unser Umfeld.
Regeln helfen uns dabei, gut zusammenzuleben. Konflikte lösen wir im Klassenrat, beim Sozialtraining oder im Gespräch – stets gewaltfrei und respektvoll. Auch wer mehr Zeit oder Unterstützung beim Kommunizieren braucht, wird gehört.
Feste, Projekttage, Gottesdienste, Ausflüge und gemeinsame Mahlzeiten stärken unser Wir-Gefühl. Eltern sind über den Elternbeirat und die Schulkonferenz eng eingebunden. Wir feiern Erfolge gemeinsam – und stehen uns auch in schwierigen Momenten bei.
Wir gehen achtsam mit unseren Ressourcen um – mit uns selbst, unserer Schule und der Natur. Mülltrennung, Energiesparen und ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln gehören selbstverständlich dazu.
Vielfältigkeit
Vielfalt prägt die Gustav-Heinemann-Schule – durch unterschiedliche Menschen, Standorte, Bildungsgänge und individuelle Ziele.
An mehreren Lernorten, vom Stammhaus über Außenklassen (KOgU) bis hin zu Teilhabeprojekten und der BVE, bieten wir vielfältige Bildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Gemeinsame Feste und Projekte verbinden alle Standorte zu einer starken Gemeinschaft.
„Gemeinsam lernen“ ist unser Grundprinzip: Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung lernen, leben und wachsen zusammen – im Unterricht, bei Projekten oder Ausflügen.
In der Berufsschulstufe bereiten Teilhabeprojekte und die BVE auf das Berufsleben vor – mit praktischen Erfahrungen, individuellen Lernwegen und gezielter Begleitung beim Übergang. Auch in inklusiven Klassen unterstützen unsere Lehrkräfte Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zu größtmöglicher Selbstständigkeit.
Im Dialog
„Man kann nicht nicht kommunizieren“ – dieser Gedanke von Paul Watzlawick prägt die Arbeit an der Gustav-Heinemann-Schule. Kommunikation findet bei uns in vielen Formen statt – lautsprachlich, mit Gebärden, Symbolen oder technischen Hilfsmitteln. Unterstützte Kommunikation ist dabei ein fester Bestandteil unserer Schulkultur.
Ein offener Austausch zwischen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Kollegium und Partnern ist uns wichtig. Regelmäßige Gespräche, Konferenzen und Beteiligungsgremien wie SMV oder Schulkonferenz fördern Mitbestimmung und Zusammenarbeit. Auch nicht-sprechende Schülerinnen und Schüler sind aktiv eingebunden.
Wir pflegen einen engen Kontakt zu Partnerschulen und außerschulischen Einrichtungen wie Betrieben, Beratungsstellen und dem Integrationsfachdienst. Diese Netzwerke unterstützen den Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf – und stärken unsere Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben.
Aktives Lernen
An der Gustav-Heinemann-Schule steht das Lernen im Mittelpunkt. Jede Schülerin und jeder Schüler wird nach den eigenen Möglichkeiten gefördert und in der persönlichen Entwicklung begleitet.
Wir sind eine Schule mit zwei Förderschwerpunkten: den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und den Förderschwerpunkt körperlich-motorische Entwicklung.
Hierbei bieten wir im Bereich des SBBZ mit dem Förderschwerpunkt
körperlich-motorische Entwicklung drei verschiedene Bildungsgänge an:
Förderschwerpunkt geistige Entwicklung
Förderschwerpunkt Lernen
Hauptschule
Unser Unterricht orientiert sich an den Bildungsplänen des Landes Baden-Württemberg und ist praxisnah gestaltet. Im Mittelpunkt stehen Selbstständigkeit und Alltagskompetenz – vom Kochunterricht über Trainingswohnen und Mobilitätstraining bis hin zu Praktika in Betrieben und Projekten der BVE und der Teilhabeprojekte.
Lernen findet bei uns in echten Lebenssituationen statt: Einkaufen im Supermarkt, Busfahren, Arbeiten im Schülercafé oder in Werkstätten – so wird Wissen erlebbar.
Bewegung gehört zum Lernen dazu. Sport, Schwimmen, Fahrradtraining, Lerngänge und bewegte Pausen fördern Gesundheit, Konzentration und Lebensfreude.